Ist vor der Krise nach der Krise? Branchen für Einsteiger und Risikoaverse

Die jüngste Covid-19 Krise hat uns mal wieder gezeigt, welche Aktien die beste Wahl für unser Depot sind, um starke Schwankungen zu vermeiden. Ganz genau, ich rede hier von konjunkturabhängigen Unternehmen. Die meisten Konjunkturabhängigen Betriebe hat es voll erwischt. Ein paar sind sogar schon Insolvent wie der Automobilzulieferer JD Norman. Andere haben Staatshilfe beantragt, wie die Lufthansa, die größte Fluggesellschaft Europas und viele weitere werden noch folgen.

Leider hat solch eine Krise an der Börse, die ja circa alle 10 Jahre stattfindet auch viele negative Folgen wie zum Beispiel eine höhere Arbeitslosigkeit, einige haben Ihren Job leider schon verloren und eine große Anzahl von Arbeitnehmern ist und war in Kurzarbeit. Das heißt Leute versuchen weniger Geld auszugeben und konsumieren weniger als davor. Geringerer Konsum bedeutet demnach wieder geringere Umsätze und weniger Jobs, niedrigere Aktienkurse und im schlechtesten Fall ein Dividendenausfall. So hat die Luftfahrtbranche die Dividende komplett ausfallen lassen, beispielsweise Boeing, Airbus, Lufthansa oder MTU Aero.

Bis sich die Branchen und Unternehmen wieder erholen werden, wird es viele Jahre dauern, bis das Niveau wieder auf dem selben Stand ist wie vor der Krise.  Einige Branchen waren jedoch schon vor der Krise angeschlagen und diese hat es jetzt erst Recht getroffen. Vor allem die Automobilindustrie, europäische Banken, die Chemiebranche und weitere.

Es gibt so viele defensive Unternehmen. Einige sind wahre Dividendenperlen, die es schon seit Jahrzenten gibt und in erster Linie konjunkturunabhängig arbeiten. Bei solchen Krisen verlieren sie weit weniger an Börsenwert als zyklische Unternehmen, sind also weniger volatil und haben einen geringeren Betafaktor. Ein paar Beispiele für antizyklische Branchen sind:

Konsumgüterhersteller

Energie- und Wassereversorger

Müllentsorgung

Tabankindustrie

Vermietung von privaten Wohnimmobilien

Gesundeitsbranche

Versicherer

Ich habe meine Sparpläne weiterlaufen lassen und teilweise erhöht, um mir geringere Einstiegskurse zu sichern. Obendrauf habe ich noch zusätzliche Einzelpositionen gekauft.  Eine Krise kann schön genutzt werden, um tiefe Einstiegskurse zu nutzen und so den passiven Cashflow und Einkommen schneller ins rollen zu bringen und der finanziellen Freiheit ein Stück näher zu kommen.

Wie investierst du? Hast du deine Strategie in der Krise geändert oder auch fleißig nach gekauft?

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